Theorie von Torben Schiffer über Propolis der Bienen

Propolisschicht mit Löchern - Gore-Tex Theorie von Torben Schiffer

Legen Bienen absichtlich Löcher in der Propolis Beschichtung an um den Effekt von Funktionskleidung zu erzielen?

Torben Schiffer stellt im Namen von HOBOS online elektronenmikroskopische Aufnahmen von Löchern in der Propolis Beschichtung vor, inklusive einer Theorie über die Entstehung und Wirkung.  Demnach legen Bienen diese Löcher absichtlich an, um einen Abtransport der bei den Bienen entstehenden Feuchtigkeit mittels Dampfdiffusion zu gewährleisten. Auf diese Weise wird angeblich der Effekt von Funktionskleidung (wie Goretex) erzielt, bei dem Dampfdiffusion zugelassen und ein Transport von flüssigem Wasser unterbunden wird. Der Artikel wirft viele Fragen auf.

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Auswirkung einer hohen Luftfeuchte im Bienenstock auf den Wassergehalt des Honigs

Probekörper

Zwischen dem Wassergehalt des Honigs und der ihm umgebenden Luftfeuchte stellt sich ein Gleichgewicht ein. Die Ausgleichsfeuchte des Honigs bei einer relativen Luftfeuchte von 55% beträgt etwa 17,5%. Bei einer relativen Luftfeuchte von 80% stellt sich im Honig ein Wassergehalt von über 30% ein (Quelle: The hygroscopic properties of different dilutions of Honey, Doull & Mew 1977).

Die Wachsverdeckelung der Honigzellen bremst die Geschwindigkeit dieser Wassertransporte ab, sie verhindert die Diffusion aber nicht.

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Einfluss der äußeren Wärmedämmung auf die Feuchtigkeit im Bienenstock

rF Diagramm

Die Evolution der Honigbiene hat über viele Millionen Jahre in Baumhöhlen mit einer beachtlichen Wärmedämmung des umliegenden Holzes stattgefunden. Es ist davon auszugehen, dass sie sich auf dieses hierdurch maßgeblich geprägte Baumhöhlenklima perfekt eingestellt hat. Erst in der modernen Imkerei musste sie auf die Vorzüge einer solchen Wärmedämmung verzichten.

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Totholz und sein Einfluss auf das Klima im Bienenstock

Probekörper Sorptionsversuch Totholz

Totholz wird eine besondere Aufnahmeleistung von Wasser aus der Luft nachgesagt. Mit Totholz sind in diesem Falle Hölzer gemeint, die bereits einen Teil des Zersetzungsprozesses hinter sich haben und extrem leicht sind.

Holz hat grundsätzlich die Eigenschaft Luftfeuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen, bzw. wieder abzugeben (Sorption/Desorption). Die Holzfeuchte und die angrenzende Luftfeuchte streben ein Gleichgewicht an. Die Menge des Wassers, welches durch Sorption maximal aufgenommen werden kann, beträgt bei allen heimischen Holzarten etwa ein Drittel ihres eigenen Trockengewichtes. Buchenholz kann also beispielsweise deutlich mehr Wasser aufnehmen als Fichtenholz (bei gleichem Volumen).

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Wärmedämmung des Wabenbaus

15.1.2015

Bei Betrachtung der Wärmedämmung von Bienenbeuten wird oft ein bedeutender Teil der Dämmung vernachlässigt. Der Wabenbau mit seinen dazwischenliegenden Luftschichten wirkt selber wie eine Dämmung. Je mehr Wabengassen zwischen Bienentraube und Seitenwand liegen, desto höher ist die Dämmung. D.h. bezüglich des seitlichen Wärmeschutzes sind die breit angelegten Konstruktionen der modernen Beuten durchaus von Vorteil.

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Bauphysikalische Eigenschaften von Propolis

Propolis

Die antiseptische Wirkung von Propolis ist allgemein bekannt. Durch diese Eigenschaft des Kittharzes wird die Entstehung und Verbreitung von pathogenen Keimen in den Beuten und Baumhöhlen gebremst. Die Beschichtung mit Propolis bekämpft Schimmel und Kondenswasser aber noch auf eine andere Art und Weise, die bislang unter Imkern weitestgehend unbekannt sein dürfte. Es ist ein einfacher physikalischer Effekt: In der Propolisschicht kommt es zu keiner Kapillarkondensation, Propolis ist nicht hygroskopisch.

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Wärmebilder von Bienenbeuten

Wärmebild

In einem gemeinsamen Projekt mit Sabine Bergmann (Sa Bienen Imkerei Schloß Hamborn) haben wir verschiedene Beuten mit einer Wärmebildkamera aufgenommen. Die Bilder liefern letztlich keine neuen Erkenntnisse, sie veranschaulichen aber sehr schön bauphysikalische Eigenschaften.

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Aktuelles zum D-Deckel, Oktober 2017

Der D-Deckel funktioniert, aber nicht so gut wie berechnet:
Die Berechnungen für den D-Deckel beruhen auf anerkannten Berechnungsmethoden der Bauphysik. Entscheidend für die Menge an diffundierenden Wasser ist die Differenz der am Deckel anliegenden Temperaturen, die Deckeldicke und das Material des Deckels.

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Aktuelles zum D-Deckel, September 2017

D-Deckel

Die Schafwolle, die in Form von Dämmmatten im Baustoffhandel angeboten wird, ist in der Regel leider mit Mottenschutzmitteln behandelt. Diese bitte nicht für den D-Deckel verwenden! Am besten unbehandelte Schafwolle direkt vom Schäfer/Bauernhof beziehen. Hanf-Dämmwolle ist ebenso diffusionsoffen und kann als Alternative verwendet werden. Die Dämmeigenschaften sind allerdings etwas schlechter.

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